Bilder von Schiffen auf der Weser aus der Vogelperspektive
29. Juli 2009

Das Heimschiff der Marinekameradschaft Hameln, die "
Pluto" sowie das auslaufende Passagierschiff "
Karlshafen".
(Foto: © Bernhard Mandla)

Das Passagierschiff "
Karlshafen" der "
Weissen Flotte Weser" durchquert die alte Eisenbahnbrücke.
(Foto: © Bernhard Mandla)
Historische Bilder der "MS Otrate", dem letzten Binnenschiff mit einem Heimathafen an der Oberweser (Lauenförde)
18. Juli 2009
Von Helmut Rüffer, dem Besitzer des Schiffes, das sich noch immer in Familienbesitz befindet, haben wir diese schönen Bilder bekommen. Es zeigt das Schiff auf der Oberweser-Werft sowie bei einem Aufenthalt in Hameln.
Wer mehr über dieses eindrucksvolle Schiff erfahren möchte, klickt bitte einfach hier !

Die
MS Otrate an der Hamelner Schleuse.
(Foto: © Familie Rüffer)

Die
MS Otrate in Höhe der Inselstrasse, im Hintergrund das ehemalige Gebäude der Wasserschutzpolizei.
(Foto: © Familie Rüffer)

Die
MS Otrate auf der Oberweser - Werft.
(Foto: © Familie Rüffer)
Hafenimpressionen
Juni / Juli 2009

Das Passagierschiff "Hameln" verlässt den Anleger...
(Foto: © Bernhard Mandla)

...und unterquert die alte Eisenbahnbrücke in Höhe der Hafeneinfahrt
(Foto: © Bernhard Mandla)

Hafenidylle
(Foto: © Bernhard Mandla)

Einer der Schwäne wartet an der "
Task" auf seine tägliche Brotration...
(Foto: © Bernhard Mandla)

Sonnenuntergang im alten Hamelner Schutzhafen.
(Foto: © Bernhard Mandla)

Die Einfahrt zum Schutzhafen in der Abendsonne.
(Foto: © Bernhard Mandla)
Zollboot "BUSSARD" vom Hauptzollamt Bremen in Hameln
22. Juni 2009
Anläßlich des 29. "Tag der Niedersachsen" war auch das Zollboot "BUSSARD" des Hauptzollamtes Bremen (Sachgebiet C - Kontrollraum Wasser) in Hameln zu Gast.

Das Zollboot "BUSSARD" in Hameln (Foto: © Bernhard Mandla)
- Bauwerft: Menzer Werft / Hamburg
- Typ: Streifen- und Abfertigungsboot
- Baustoff: Aluminium
- Länge Plattform / Rumpf: 15,30 m / 14,40 m
- Breite: 4,67 m
- Tiefgang: 0,60 m
- Verdrängung: 15 Tonnen
- Masthöhe (klappbar): 8,35 m / 4,10 m
- Motoren: 2 x 6 Zylinder Diesel in Reihe + Turbolader
- Hersteller: VOLVO PENTA
- Antriebsleistung: 2 x 279 kw ( 2 x 380 PS) bei 2.500 U/min.
- Antrieb: Hamilton Jet (Wasserstrahlantrieb)
- Geschwindigkeit: 23 kn ( ca. 42 km/h)
- Indienststellung: 1997
- Rufzeichen: DM2033

Das Zollboot "BUSSARD" in Hameln auf Fahrt (Foto: © Bernhard Mandla)
Peilschiff "Visurgis" des WSA Minden in Hameln im Einsatz
15. Mai 2009
Peilschiff(aus
Wikipedia, der freien Enzyklopädie)
Ein Peilschiff ist ein Arbeitsschiff, das zur Vermessung von Wassertiefen verwendet wird. Dabei wird der Tiefe des Gewässers flächenmäßig durch Echolot erfasst und kartografiert.
Da Untiefen für die Schifffahrt ein beträchtliches Risiko darstellen muss die Topografie flacher Fahrwasser (z.B. Flüsse) regelmäßig kontrolliert werden. Dazu werden mit Peilschiffen dreidimensionale Karten des Gewässerbodens erstellt, um gegebenenfalls auf hydromorphologische Veränderungen rechtzeitig reagieren zu können.
Das Peilschiff "
Visurgis" (Visurgis, lat., Weser) ist dem Wasser-und Schifffahrtsamt (WSA) Minden zugehörig.
Eine interessante und lebendige Reportage über das Peilschiff "Visurgis" mit freundlicher Genehmigung
von Herrn Ulrich Behmann (©Dewezet Hameln):Mit einer Hightech-Flunder auf der Suche nach Untiefen
Peilschiff „Visurgis“ ist auf der Oberweser im Einsatz / Hessisches Unternehmen will aufgegebene Frachtroute wiederbelebenHameln. „O no! O no! O no!“ Lautstark jammert die englische Computer-Stimme. Richard Piloth (19) kennt das elektronische Generve schon. Immer, wenn die „Visurgis“ unter Brücken hindurchfährt, reißt der Funkkontakt zu den 13 zivilen und militärischen Satelliten ab, warnt das Global Positioning System (GPS) die Unterwasservermessungstechniker des Wasser- und Schifffahrtsamtes. Piloths Kollege Ulrich Scheyka (43) weiß dann, was zu tun ist. „Durch die fehlenden Kursdaten entstehen Positionssprünge – und die muss ich per Hand korrigieren“, erklärt der Peilleiter.

Das Peilschiff "
Visurgis" im Hamelner Schutzhafen im Einsatz. Im Hintergrund sieht man das Heimschiff "
Task" des Hafenverein Hameln e.V.
(© Foto: Ulrich Behmann)

Modern, neu und 1,5 Millionen Euro teuer: Mit dem Peilschiff „Visurgis“ werden Kiesbänke und Löcher aufgespürt.
(© Foto: Ulrich Behmann)
Wir befinden uns an Bord eines hochmodernen Spezialschiffes. 25 Meter lang. 7,5 Meter breit – und 70 Tonnen schwer. Die „Visurgis“ (lateinisch für Weser) hat einen schwarzen Katamaran-Rumpf aus Stahl und einen flachen weißen Aufbau aus Aluminium. Der Pott sieht aus wie eine Flunder, er hat nur 80 Zentimeter Tiefgang. Das im August 2008 in Dienst gestellte Peilschiff ist gerade mal vier Meter hoch. „Es darf auch nicht höher sein“, sagt Schiffsführer Jörg Schuster (42) – und erklärt gleich, warum: „Die Brücken im Kanalgebiet von Hannover-Linden und von Osnabrück sind nur 4,08 Meter hoch.

Unterschiedliche Tiefen – die Weser in Höhe der „Sumpfblume“.
(© Foto: Ulrich Behmann)
Die vierköpfige Besatzung der 1,5 Millionen Euro teuren schwimmenden Peilstation ist unterwegs, um die Tiefe von Bundeswasserstraßen und Kanälen auszuloten. „Gerade die Weser transportiert sehr viel Geschiebe“, weiß der Leiter des Außenbezirks Hameln des Wasser- und Schifffahrtsamtes in Hannoversch Münden, Bernhard Nitsche. Geschiebe, so heißt im Fachjargon das Geröll, das die Strömung des Flusses mitreißt, und das sich in Kurven zu Bergen auftürmt. Diese Untiefen, die der Schifffahrt gefährlich werden können, müssen entdeckt und die Ablagerungen regelmäßig weggebaggert werden. „Würden wir das nicht tun, dann wäre es nur noch eine Frage der Zeit, bis Fracht- und Fahrgastschiffe auf Grund liefen“, sagt Nitsche. Der Kies darf der Weser nicht entnommen werden, er muss dem Fluss an anderer Stelle wieder zugeführt werden. „Durch starke Strudel entstehen an der Oberweser bis zu sieben Meter tiefe Löcher. Diese Kolks werden mit dem Material gefüllt“, erklärt der WSA-Chef. Und weil im Untergrund der Weser „sehr viel Bewegung drin ist“, hat die Crew des Schwimmgreifers „Bodenwerder“ das ganze Jahr über zu tun.

(© Foto: Ulrich Behmann)
Die „Visurgis“ gleitet über das Wasser. Lautlos. Es scheint so, als fahre sie ohne Motor. Nicht einmal Schwingungen sind zu spüren. „Das wäre auch ganz schlecht für unsere Messungen“, sagt Peilleiter Ulrich Scheyka und lacht. Drei Wochen lang wird zwischen Großenwieden und Hannoversch Münden gepeilt. 154 Flusskilometer gilt es zu kartieren. Auf den drei Bildschirmen, die der Schiffsführer und die beiden Vermessungstechniker stets im Blick haben, ist der Fluss in 16 Farben dargestellt. Blau heißt tiefes Wasser, rot bedeutet Niedrigwasser, also Gefahr. Wenn alles hellgrün ist, freut sich der Vermesser. Dann ist alles im grünen Bereich.

(© Foto: Ulrich Behmann)
Immer wieder steuert Käpten Schuster sein Schiff dicht an den Sandsteinpfeilern der alten Eisenbahnbrücke vorbei. Gerade dort muss die Tiefe gemessen werden, denn: „An solchen Stellen bilden sich oft Strudel und damit Löcher“, sagt Nitsche. Da unter der Stahlkonstruktion aber immer der Kontakt zu den Satelliten abreißt, muss die Besatzung das Gejammere der nervigen Computerstimme ertragen. „O no! O no! O no!“

(© Foto: Ulrich Behmann)
Damit die „Visurgis“ ruhig im Wasser liegt, hat sie kein Ruder. Der 250-PS-Motor ist am Heck auf Deck montiert worden. Im Inneren des grauen Kastens befindet sich ein sogenannter Schottel-Navigator, mit dem ein höhenverstellbarer Propeller angetrieben wird. „Diese Technik macht unser Schiff wesentlich wendiger und uns unabhängig von den Pegelständen“, sagt Matrose Peter Schulze (48), der das Schiff immer dann steuert, wenn der Kapitän Pause macht.
In der Mitte der „Visurgis“ befindet sich zwischen den beiden Rümpfen das Herzstück des Peilschiffes: ein 300000 Euro teures Fächer-Echolot. Das System macht 33 Messungen pro Sekunde – und das horizontal an 100 Stellen gleichzeitig. „Somit können wir mindestens 30 Meter Fahrbreite peilen“, sagt Scheyka. Sogar unter Schiffen könne gemessen werden.

In der Schiffsmitte befindet sich das Fächer-Echolot im Fahrwasser. (© Foto: Ulrich Behmann)
Die meisten anderen Schiffe, die mit Echolot fahren, senden nur Single Beams aus. Soll heißen: Sie loten die Fahrrinne punktuell aus. „Das ist dann fast so wie in den U-Boot-Filmen, wenn es dort heißt: ,Gib mir einen Ping‘“, sagt Peilleiter Scheyka und schränkt lachend ein: „Na ja, so ähnlich jedenfalls.“

(© Foto: Ulrich Behmann)
Immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel haben – dieser Wunsch aller Schiffer könnte auf der Oberweser schon bald wichtiger denn je sein, denn die vor 30 Jahren aufgegebene Schifffahrtsroute soll neu belebt werden. In Hannoversch Münden wurde bereits eine Weserumschlagstelle gebaut. „Von April bis November sind 24 Sondertransporte geplant“, sagt der Hamelner Wasserschutzpolizist Wolfgang Reinking (47). Die hessische Richter Maschinenfabrik AG wird mit Schubleichtern, das sind Schwertransporter, die auch bei niedrigem Wasserstand noch fahren können, bis zu 300 Tonnen schwere Maschinenteile transportieren lassen. Mit diesen Flachgängern, heißt es, sei das Unternehmen nicht mehr länger abhängig von einer ohnehin umstrittenen Wasserzugabe aus Eder- oder Diemeltalsperre. Bei einer Beladung mit 200 Tonnen Fracht haben die neun Meter breiten Schubschiffe einen Tiefgang von nur 75 Zentimeter. Das ist bei einer Mindesttiefe von 1,20 Meter an der Oberweser mehr als ausreichend.

(© Foto: Ulrich Behmann)
Auch zwischen Großenwieden und Rinteln tut sich etwas. Dort verlädt die Firma Eggersmann bereits jetzt große Mengen Kies auf Frachter.
Für die Schiffe soll immer genug Wasser im Fluss sein. „Dafür“, sagt Nitsche, der die Vermessungsarbeiten an Bord der „Visurgis“ verfolgt, „muss der Untergrund der Weser stets frei von Untiefen, also Kiesbänken, sein.“

(© Foto: Ulrich Behmann)
Wenn die Peildaten in der Kartenstelle der Wasser- und Schifffahrtsdirektion „Mitte“ in Hannover ausgewertet worden sind, erhält Nitsche via Internet die Informationen, die seine Leute zum punktgenauen Baggern benötigen. Schon jetzt steht fest: „Da kommt ’ne ganze Menge Arbeit auf die Besatzung unseres Schwimmgreifers zu.“ Gut möglich, dass dann auch dessen Crew „O no“ sagen wird.

Die Hand am Steuerstick: Schiffsführer Jörg Schuster (rechts). Bernhard Nitsche, Außenbeamter des WSA Hann. Münden – Außenbezirk Hameln, ist mit an Bord.
(© Foto: Ulrich Behmann)
Riesiger Katamaran (Catrax) zur Weltmeerumseglung macht in Hameln Station
17. März 2009
Über zehn Jahre hat Stefan Schröter damit verbracht, seinen Traum Wirklichkeit werden zu lassen: er konstruierte einen Luxus-Katamaran am Computer und baute ihn nach eigenen Berechnungen am ehemaligen Werftstandort in Bodenwerder zusammen. Jetzt nutzte er den hohen Wasserpegel der Weser für die Jungfernfahrt nach Hameln.

Catrax-Katamaran an der Hamelner Hafeneinfahrt. Im Hintergrund der ehemalige Minensucher "Pluto".
(Foto: ©Bernhard Mandla)

Catrax-Katamaran: Technische Daten und Kontaktadresse.
(Foto: ©Bernhard Mandla)
Sehr aufgeregt war der sensible Techniker, ob seine zehn Meter lange und 20 Tonnen schwere Schiffbaukonstruktion den Wasserkräften standhalten werde. Unter Beratung von vier erfahrenen Seglern löste er den Anker und ließ das Monstrum mithilfe eines Baggers weserwärts schieben. Eine kleine Fahrrinne für die beiden tiefen Rümpfe hatte er bereits ausgeschaufelt, sodass die Rümpfe unbeschädigt von der Slipanlage in die Weser gleiten konnten. Zeit für Angst blieb ihm bei der starken Strömung nicht, denn nun musste er zaghaft das Steuer bedienen. Erst nach zwei Schiffslängen reagiert der Riesenkatamaran, ein zu hektisches Steuermanöver würde das Boot zum Schlingern bringen.

Catrax-Katamaran: Der Steuerstand.
(Foto: ©Bernhard Mandla)

Catrax-Katamaran in einer Vorderansicht.
(Foto: ©Bernhard Mandla)

Catrax-Katamaran: Ein sehr ungwöhnlicher Anblick.
(Foto: ©Bernhard Mandla)
Bei kaltfeuchtem Wetter gelang es Schröter, seinen Segler sicher durch die Untiefen der Weser und zwischen den Brückenpfeilern entlang nach Hameln zu manövrieren. Jetzt liegt das Ufo-ähnliche Bauwerk vor der Pluto bis Ende des Monats. Dann geht es weiter nach Minden. Ziel der Binnenschifffahrt mit Dieselmotor mit dem noch flach liegenden 15 Meter hohen Segel ist Bremerhaven, von dort will Schröter über die Weltmeere segeln, eine Kajüte in einem der beiden Rümpfe bietet Platz für abenteuerbegeisterte Mitsegler.

Catrax-Katamaran: CAD Visualisierung der Konstruktion.
(CAD-Bild: ©Stefan Schröter)

Catrax-Katamaran: CAD Visualisierung der Konstruktion.
(CAD-Bild: ©Stefan Schröter)
Bericht: (1) © Dewezet (ul) vom März 2009
Fotos: (5) © Bernhard Mandla
CAD-Bilder: (2) © Stefan Schröter
Spektakulärer Eisgang auf der Weser und herrlicher Sonnenuntergang am Hafen
08. Januar 2009

08. Januar 2009: Schiff "
Werra" während des Eisganges an der alten Eisenbahnbrücke
(Foto: © Bernhard Mandla)

08. Januar 2009: Spektakulärer Eisgang im Weserbogen in Höhe des
Fort Luise (Foto: © Bernhard Mandla)

08. Januar 2009: In Blickrichtung der historischen Altstadt Hamelns
(Foto: © Bernhard Mandla)

08. Januar 2009: Blick von der
Münsterbrücke (Foto: © Bernhard Mandla)
Eisschollen bilden sich auf der Sohle eines Flusses. Am Grund der momentan nur 1,21 Meter tiefen Weser ist es derzeit minus 0,5 Grad kalt. Dort entsteht zuallererst Eis, treibt irgendwann an die Oberfläche und wächst dort zu stattlichen Platten heran – obwohl das Wasser dort plus 1,5 Grad warm ist. Bei den arktischen Lufttemperaturen gefriert das Flusswasser rasch an dem eiskalten Rand der Scholle. Dadurch wird sie immer größer.
Dieser sogenannte
Eisgang passiert derzeit fast überall auf der Weser zwischen Hannoversch Münden und Hameln. Und weil der Fluss wegen der sibirischen Nachtfröste einen niedrigen Pegel hat (Zuläufe von Straßen und Äckern gibt es ja im Moment nicht), fließt nicht genug Wasser über die Wehre. Nur 85.000 Liter passieren Hameln derzeit pro Sekunde. Zum Vergleich: Bei einem Sechs-Meter-Hochwasser sind es 1,6 Millionen Liter pro Sekunde.
Niedrigwasser und frostige Temperaturen – das bedeutet: Treibeisstau. Die bis zu drei Zentimeter dicken Platten schieben sich untereinander, verkeilen sich ineinander und erwecken den Anschein, die Weser sei zugefroren.
Auf der Bundeswasserstraße geht zwischen der Hamelner Schleuse und der Tündernschen Warte (Flusskilometer 132,500) derzeit nichts mehr.
Quelle: © Dewezet Hameln/ube

08. Januar 2009: Sonnenuntergang. Im Hintergrund erkennt man die Schiffe des WSA sowie der WSP
(Foto: © Bernhard Mandla)

08. Januar 2009: Die Flußtiere bleiben den grossen Eisschollen fern
(Foto: © Bernhard Mandla)

08. Januar 2009: Das ehemalige Minensuchboot "
Pluto" und die alte Eisenbahnbrücke im Sonnenuntergang
(Foto: © Bernhard Mandla)

09. Januar 2009: Eisgang in winterlicher Abendstimmung
(Foto: © Bernhard Mandla)
Der Hamelner Schutzhafen ist zugefroren ! ...die Chronologie in Bildern...Nach über einer Woche Frost mit Temperaturen um - 7° Celsius ist der Hamelner Schutzhafen zum Teil erheblich zugefroren.
Zwischen 8 und 10 Zentimetern ist die Eisdecke inzwischen dick.
Die Mitglieder des Hafenvereins haben bereits damit begonnen, die Eisschichten rund um die Hausboote sowie das Solarboot aufzureissen, um eine Beschädigung dieser Schiffe zu vermeiden.
Warnung !
Es friert – aber das Eis trägt noch lange nicht /
Dringende Warnung der Polizei / Stadtverwaltung wird keine Flächen zum Betreten freigeben
Hameln (tis). Die derzeit eisigen Temperaturen verlocken dazu, Eisflächen auf zugefrorenen Teichen oder Bächen zu betreten. Doch Polizeihauptkommissar Volker Ginzel, bei der Polizeiinspektion Hameln zuständig für die Gefahrenabwehr, warnt dringend:
„Wer jetzt schon zugefrorene Teiche oder Gewässer betritt, begibt sich in Lebensgefahr!“ Das Eis sei noch viel zu dünn und keinesfalls tragfähig. Auch wenn in Ufernähe das Eis fest erscheine, könne dies ein paar Meter weiter schon anders aussehen.
Wer ins Eis einbricht, läuft im Wasser Gefahr, sich eine lebensgefährliche Unterkühlung zuzuziehen. Sehr gefährdet sind vor allem Kinder; bereits nach zwei Minuten im Eiswasser haben sie kaum noch eine Überlebenschance.
„Leicht überschätzen Kinder die noch viel zu dünne Eisdecke. Eltern sollten ihren Nachwuchs eindringlich auf die tödliche Gefahren hinweisen“, rät Volker Ginzel. Auch der Sprecher der Stadt Hameln, Thomas Wahmes, warnt dringend davor, Eisflächen zu betreten: Erst nach mehreren Wochen Dauerfrost und bei einer Eisdicke von mindestens 15 Zentimetern könne eine ausreichende Tragfähigkeit der Eisdecke erreicht werden. (© Dewezet)
ERSTE HILFE !
Schnelle Hilfe ist wichtig ! Sollte ein Mensch im Eis eingebrochen sein, rät die Feuerwehr, folgende Regeln zu beachten:
- Die Hilfe muss schnell, aber überlegt erfolgen
- Unverzüglich die Feuerwehr über Notruf 112 verständigen.
- Die eigentliche Rettungsaktion den Feuerwehrleuten überlassen: Sich selbst auf das brüchige Eis zu begeben, bedeutet auch hier höchste Lebensgefahr.
- Eventuell kann man vom Ufer aus den Eingebrochenen mit Hilfsmitteln (Rettungsring, Stöcke, Stangen, zusammengerollte Jacken, einem Seil) erreichen.
- Nach der Rettung Erste-Hilfe-Maßnahmen ergreifen.
- Den Geretteten möglichst in einen Raum bringen, die nasse Kleidung entfernen und ihn in Decken hüllen.
- Auf jeden Fall den Rettungsdienst alarmieren (Notruf 112) !

02. Januar 2009 (Foto: © Bernhard Mandla)

02. Januar 2009 (Foto: © Mick Johnson)

02. Januar 2009 (Foto: © Mick Johnson)

02. Januar 2009 (Foto: © Bernhard Mandla)

02. Januar 2009 (Foto: © Bernhard Mandla)

02. Januar 2009 (Foto: © Mick Johnson)
...der Hafen bei heftigem Schneefall und Frost....

04. Januar 2009: ...Blässhuhnspuren auf dem Eis (Foto: © Bernhard Mandla)

04. Januar 2009 (Foto: © Bernhard Mandla)

04. Januar 2009 (Foto: © Marie Mandla)

04. Januar 2009 (Foto: © Marie Mandla)

04. Januar 2009 (Foto: © Marie Mandla)

04. Januar 2009 (Foto: © Marie Mandla)
Hameln zählte in der Nacht zum 06. Januar 2009 zu den kältesten Orten in Norddeutschland.
An der Messstation der Stadtwerke wurden minus 18,6 Grad gemessen.
Kälter war es nur in Göttingen mit minus 21,5 Grad.
In der kommenden Nacht soll es noch minus 12 Grad haben.

06. Januar 2009 (Foto: © Bernhard Mandla)

06. Januar 2009 (Foto: © Bernhard Mandla)

06. Januar 2009 (Foto: © Bernhard Mandla)

06. Januar 2009 (Foto: © Bernhard Mandla)

06. Januar 2009 (Foto: © Bernhard Mandla)

06. Januar 2009 (Foto: © Bernhard Mandla)

06. Januar 2009 (Foto: © Bernhard Mandla)

06. Januar 2009 (Foto: © Bernhard Mandla)

06. Januar 2009 (Foto: © Bernhard Mandla)

07. Januar 2009: Eisdienst im Hafen ! (Foto: © Bernhard Mandla)
⇒ KLICK hier für: Video-Film der "Deister- u. Weserzeitung" vom 9. Januar 2009
über den Eisdienst des Hafenverein Hameln e.V. während der "Eiszeit im Hafen" !
Viel Spaß und Freude beim Anschauen !
Frachtmotorschiff "Heide-Luise" in Hameln
14. Dezember 2008: Frachtmotorschiff "Heide-Luise" aus Berlin, eine Arbeitsschute sowie das Baggerschiff "Bodenwerder" des WSA Hannoversch-Münden in Hameln zwischen
Torbayufer und
Inselstrasse (Foto: © Bernhard Mandla)
Frachtmotorschiff "Heide-Luise"
Standort: Berlin
Eigner: Walter Schulte
Baujahr: 1928 auf der Werft in Bodenwerder/Weser
Umgebaut: 1948 zum Motorschiff
Früherer Name: "Kolumbus"
Ladekapazität (heute): 756 Tonnen
Länge: 67 Meter
Breite: 8,20 Meter
Tiefgang: 2,16 Meter[/b]

Frachtmotorschiff "Heide-Luise" in Hameln
(Foto: © Bernhard Mandla)

Frachtmotorschiff "Heide-Luise" in Hameln
(Foto: © Bernhard Mandla)

Frachtmotorschiff "Heide-Luise" in Hameln
(Foto: © Bernhard Mandla)

Frachtmotorschiff "Heide-Luise" in Hameln
(Foto: © Bernhard Mandla)

Frachtmotorschiff "Heide-Luise" in Hamelns Schleuse
(Foto: © Wasser- und Schifffahrtsamt Hannoversch-Münden
"Schnee im Hamelner Hafen - Impressionen"
Mick`s Hausboot im Hamelner Schutzhafen

Der alte Hamelner Hafen nach einem heftigen Wintereinbruch

Die
"Hafenkinder" Marie und Leon nach einer Schneeballschlacht im Hafen

Idylle mit Hausboot
Fotos (4): ©
Bernhard Mandla (Hafenverein Hameln e.V.) 22. November 2008
"Sommer 2008 - Impressionen"
...mit dem Floß im Hafen

...ein Regenbogen nach einem Sommergewitter in der Nähe des Gasometers.

...eine nette Abkühlung im Schutzhafen...

...Schwäne füttern im Hamelner Hafen.

...spontane Live-Musik auf dem Vereinsschiff
"Task"
...Abendhimmel an der Weser (Die Türme sind von der Münsterkirche)

...die "Blaue Brücke" über die Weser in einer Sommernacht.
Fotos (7): ©
Bernhard Mandla (Hafenverein Hameln e.V.) Juli 2008
Weser - Impressionen
Idylle an der Hamelner Aussenweser

Das Passagierschiff
"HAMELN" auf der Weser

Durch die Streben der alten Eisenbahnbrücke erkennt man die Münsterkirche

Auch in diesem Jahr haben die Solarboote wieder ihren Liegeplatz am Schiff
"Task" des Hafenverein Hameln im Schutzhafen. Hier können auch die Schiffs-Akkus wieder geladen werden.

Umweltfreundliches Transportmittel des Hafenvereins: Das Floss !
Fotos (5): ©
Bernhard Mandla (Hafenverein Hameln e.V.) 30. April 2008
Nachts am Hafen
Die
"blaue Brücke" am Schutzhafen

Getreidesilo der Mühle

Wohnschiffe im Schutze der Dunkelheit

Altes Schild an der Wesermühle

Hafengebiet mit Mühle
Fotos (5): ©
Bernhard Mandla (Hafenverein Hameln e.V.) 06. April 2008
Die Schiffe im alten Hamelner Schutzhafen
Wohnschiff mit dem Spitznamen
"Die Banane".

Versorgungsschiff der Personenbeförderung
"Warnecke"
Schiff
"Triton" der Marinekameradschaft Hameln

Fahrgastschiffe der "
Flotte Weser"
Heimschiff
"Task" des Hafenverein Hameln am Hochwasserschutzdeich

Heimschiff
"Task" des Hafenverein Hameln

Wohnschiff-Idylle im Schutzhafen

Fahrgastschiffe der
Flotte Weser"
Wohnschiff
"Koerfer"
Wohnschiff
"Engelhardt" (links), im Hintergrund die
"Task"
Schiffe am Hochwasserschutzdeich im Hafen
Fotos (11): ©
Bernhard Mandla (Hafenverein Hameln e.V.) 05. April 2008

Die alte Eisenbahnbrücke über die Weser

Brücke und Teile des Auslegers des historischen
"Derrick-Kran"
Die Eisenbahnbrücke aus luftiger Höhe betrachtet

Die Wesermühle, Getreidesilo, Wohnmobilstellplatz und Radwanderbrücke am Schutzhafen

Die Position des Schutzhafens im Hamelner Industriegebiet
"Süd"
Die Schachtschleuse mit Schiffen am Anlegeplatz
Fotos (6): ©
Bernhard Mandla (Hafenverein Hameln e.V.) 29. März 2008

Das Hafenboot Nummer 9 der Wasserschutzpolizei Hameln an seinem Liegeplatz

...und hier auf der Weser in Höhe der alten Eisenbahnbrücke im Einsatz.
(Foto: © Bernhard Mandla)

Das Arbeitsschiff
"Werra" des Wasser- und Schiffffahrtamtes (WSA) Hannoversch-Münden

Eine Arbeitsschute des WSA in der Nähe der Schachtschleuse

Das Arbeitsschiff
"Bodenwerder" mit verlastetem Bagger am Anlegeplatz

Das Baggerschiff "Bodenwerder" des WSA Hannoversch-Münden an der Inselstrasse vor Anker

Der historische
"Derrick-Kran" wartet am Weserufer immer noch auf seine Restaurierung

Die Einfahrt zum alten Schutzhafen mit Motorboot und Angler. Links erkennt man die Gleise der Hafenbahn.

Idylle: Angler unter der alten Eisenbahnbrücke an der Schutzhafeneinfahrt
Fotos (7): ©
Bernhard Mandla (Hafenverein Hameln e.V.) 30. März 2008

Die alte Eisenbahnbrücke bei Frost und Morgennebel.

Das ehemalige Minensuchboot
"Pluto", heute Heimschiff der Marinekameradschaft Hameln, im morgendlichen Dunst am Schiffsanleger.

Noch einmal die
"Pluto" mit Blick in Richtung Schachtschleuse.

Die alte Eisenbahnbrücke mit Prellböcken der Hafenbahnanlage an der Weser.
Fotos (4): ©
Bernhard Mandla (Hafenverein Hameln e.V.) 27. März 2008