Auf dieser Seite finden Sie interessante Berichte, zum Beispiel aus alten Zeitungen, die die Bereiche Hamelner Hafen, Weser und Binnenschifffahrt zum Thema haben.
Wir wünschen Ihnen beim Lesen viel Freude !
Beginnen wollen wir mit vier Zeitungsberichten über die geplante Zukunft des Hamelner Hafens aus dem Jahre 2001, die letztendlich zur Gründung des Hafenverein Hameln e.V. geführt haben, da die Mitglieder der geplanten Entwicklung zur "Marina" bzw. der teilweisen Zuschüttung mit Schlamm mit Entschiedenheit entgegentreten wollten:

Bericht der "Deister- und Weserzeitung" vom 14.02.2001

Bericht des "Hamelner Markt" vom 15.02.2001

Leserbrief in der "Deister- und Weserzeitung" vom 24.02.2001

Bericht des "Hamelner Markt" vom 12.04.2001
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Im Februar 2003 wurde das Thema: "Hafen Hameln" im "Hamelner Markt" erneut reaktiviert. Zu diesem Zeitpunkt war den Stadtwerken Hameln bereits die Leitung des Hafens übertragen worden. Die Politik hatte diesmal die Idee, den Hafen jungen Vereinsseglern zur Verfügung zu stellen. Das Thema "Verfüllung des Hafens" war zu diesem Zeitpunkt aber bereits vom Tisch...
Hier der Bericht aus der "Deister- und Weserzeitung" aus dem Jahre 1989 über einen jungen Mann, der ein führerloses Passagierschiff rettet:
Hier ein alter Bericht aus dem "Hamburger Abendblatt" aus dem Jahre 1955 über das gesunkene Fahrgastschiff "Forelle" im Hamelner Hafen...... „Hamburger Abendblatt“ Nr. 152 vom 04.07.1955, Seite 12
Fahrgastschiff versenkt
Eigener Bericht
Unbekannte Täter haben im Hafen von Hameln/Weser das 200 Personen fassende Fahrgastschiff "Forelle" versenkt.
Drei Stunden, nachdem das Schiff von einer Fahrt zurückgekommen und an einem Wohnschiff vertäut worden war, fand ein von einem Kinobesuch zurückkehrender Zimmermann beide Schiffe nicht mehr.Aus dem Wasser ragte nur noch der Schornstein der "Forelle". Ungtersuchungen ergaben, daß die Luken des Wohnschiffes geöffnet waren. Das sinkende Wohnschiff hatte die "Forelle" in die Tiefe gezogen.
Im Herbst war bei einem ähnlichen Anschlag an der gleichen Stelle das Fahrgastschiff "Stint" versenkt worden.
© "Hamburger Abendblatt" 04.07.1955

Die Original-Zeitungsseite von 1955

Gesunkene Schiffe im Hamelner Hafen 1955. Am 1. Juli 1955 gegen 22.30 Uhr versinkt ein im Hamelner Hafen liegendes Wohnschiff innerhalb kürzester Zeit und zieht das Fahrgastschiff "Forelle" mit in die Tiefe. Glücklicherweise kommen keine Personen zu Schaden.
(Foto: © Stadtarchiv Hameln - Deister- und Weserzeitung vom 4. Juli 1955)
„Hamburger Abendblatt“ Nr. 167 vom 22.07.1965, Seite 16
Unübersehbare Schäden
Erneut Regen in Unwettergebieten / Hilfsmaßnahmen
Eigener Bericht
Um den vier Tage nach dem schweren Unwetter am Wochenende erneut durch Gewitter und Wolkenbrüche verwüsteten Gebieten in Niedersachsen zu helfen, hat die niedersächsische Landesregierung umfassende Hilfsmaßnahmen eingeleitet. Vom Innenministerium wurde der Notstandszug Braunschweig der Bereitschaftspolizei nach Hann.- Münden verlegt, in dessen Umgebung die neuen Unwetter in den Gemeinden Wiershausen, Lippoldshausen und Usehlag Schäden von rund 1 Mill. Mark anrichteten.
Das von der Flut aus dem Fahrwasser der Weser gespülte Hamelner Motorschiff Forelle der "Personenschiffahrt Oberweser GmbH" liegt in der Nähe von Hehlen
(Kreis Holzminden) hundert Meter vom Weserufer entfernt auf einer Wiese. Heute vormittag unternehmen britische Pioniereinheiten den Versuch, die Forelle im Rahmen einer Großübung in die Weser zurückzuschleppen.Vom Wehrbereichskommando 2 wurden 3000 Bundeswehrsoldaten eingesetzt. Pioniere brachten aus den überschwemmten Landstrichen 150 bedrohte Menschen in Sicherheit.
Schwere Schäden am Fernmeldenetz wurden durch die Nachrichtentruppe ausgebessert. Zur Rettung von Menschen und Versorgung mit Lebensmitteln setzte die Heeresfliegerschule Achum bei Bückeburg 47 Hubschrauber ein.
Das hannoversche Laridwirtschaftsministerium teilte mit, daß die schon seit dem 17. März vom Hochwasser bedrohten Zonenrandgebiete längs der Elbe besonders schwer gelitten haben. Straßen und Äcker wurden bis zu einer Höhe von zwei Metern überspült. Die Ernte wurde auf weiten Strecken vernichtet. Die 'Katastropheneinsatzleitung in Hannoversch-Münden trifft Vorsorge, um erneuten Schäden begegnen zu können, die angesichts des nur langsam abfliessenden Hochwassers jederzeit bei weiteren Wolkenbrüchen eintreten können.
Bundespräsident Lübke will sich persönlich über die Schäden in den vom Hochwasser heimgesuchten Gebieten informieren. Wie das Bundespräsidialamt gestern bekanntgab, wird der Bundespräsident am Sonnabend die Landkreise Warburg und Büren in Westfalen aufsuchen.
In Sandershausen haben Überschwemmungen schwere Schäden angerichtet.
© "Hamburger Abendblatt" 22.07.1965

Die Original-Zeitungsseite von 1965